Dienstag, 26. November 2013
"I´m gonna show you how great I am"
Noch vor ein paar Monaten, war ich in der unglücklichen Situation nicht zu wissen was ich mit meinem Leben anfange. Ich bekam eine Zusage fürs Studium und fragte mich ob ich "Technikjournalismus" wirklich machen will. Und wenn nicht was sonst ???

Wie dem auch sei, ich habe vorallem von Muhammad Ali gelernt. Dieser phänomenal großartige Mensch, hat mir gezeigt, dass man jede Möglichkeit beim Schopfe ergreifen muss. Ali war ein großartiger boxer, er flog wie ein "Schmetterling" und stach wie eine "Biene", wie er gerne immer sagte. Manche behaupten er habe auch den Meilenstein fürs rappen gelegt, weil er so viele "Punchlines" benutz hatte und sein Gerede sich wie Sprechgesang anhörte.

Seine Boxerkarriere musste er eine Zeit lang einstellen und auch seine Titel abgeben, weil er es schlicht und ergreifend ablehnte für Amerika in den Krieg zu ziehen ("Räumt mir 'ne Zelle doch und steckt mich ins Loch. Denn lieber Gefängnisbrot als in Vietnam und tot."), somit wurde er sanktioniert. Aufgegeben hat er dennoch nicht, durch mehrere Gerichtsprozesse und Aufenthalte im gefändnis hat er es geschafft sich seinen Weg zurück zu erkämpfen.

Dieser Mensch hat seinen Namen von Cassius Clay zu Muhammad Ali geändert weil er einen Glauben für sich gefunden hat, der ihn dazu beflügelt hat über allem zu stehen, was sich nicht mit Liebe füllen ließ.

Dieser Mensch hat seine Gegner großschnäuzig angekeift bevor der kampf begann um ihnen zu zeigen wer der Hahn im Stall ist, er war sehr selbstverherrlichend was das angeht (siehe Titel) "I've seen George Foreman shadow boxing and the shadow won. . " und danach hat er seinen Gegnern den Respekt entegegengebracht, den er bei jedem menschen für angemessen hielt.

Was lerne ich davon können sich manche fragen.

Nun ja Muhammad Ali, der zurzeit an Parkinson leidet und im rollstuhl sitzt, ist ein Mensch wie wir alle und er hat es geschafft sich selber so sehr wertzuschätzen, dass es ihm egal wer sich da gegen ihn stellt, die hauptsache wäre er verfolgt seine Ziele und bleibt sich selber treu. Packt man die Möglichkeit am Schopf und bleibt sich selber treu, wird man egal wie groß die Gegenkräfte auch sein mögen ein Ziel erreichen !!!!!

Seit 3 Monaten studiere ich nun Technikjournalismus und fühle mich wohl, weil ich einfach die Möglichkeit genutzt habe es zu tun.

Liebe Grüße

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